Darlehensvertrag Privat ›› Muster als PDF downloaden

Im Folgenden stehen passende Vorlagen und Muster zum Darlehensvertrag Privat zum Download bereit.

Um Streitigkeiten sowie Unklarheiten über das Privatdarlehen im Vorfeld zu vermeiden, sollte ein rechtsgültiger Vertrag in schriftlicher Form aufgesetzt werden. Somit haben beide Vertragsparteien einen Nachweis über die vereinbarten Konditionen als auch die nötige Rechtssicherheit.

Ein geprüfter privater Darlehensvertrag steht im Folgenden als PDF Muster oder Vorlage für Word zur Verfügung.

Darlehensvertrag Privat – Muster als PDF downloaden

Über folgende Links können Sie den rechtssicheren Darlehensvertrag für Privat als Muster downloaden.


Ein privates Darlehen per Vertrag zu verleihen ist wichtig, um im Falle einer ausbleibenden Zahlung oder Verzug Ihre Rechte als Darlehensgeber geltend machen zu können. Vorsicht gilt vor allem bei Gratis-Angeboten, da die meisten Anbieter dieser kostenlosen Formulare keine Rechtsgültigkeit gewähren. Unsere verlinkten Muster & Vorlagen zum Privatdarlehensvertrag wurden von Rechtsexperten bei Formblitz.de geprüft und sind dort günstig sowie schnell herunterladbar.

Tipp: Drucken und füllen Sie den PDF Mustervertrag nach dem downloaden zweimal aus, damit beide Parteien jeweils einen originalen Vertrag und damit einen schriftlichen Beweis besitzen.

Privatdarlehensvertrag als Word Vorlage & Vordruck

Möchten Sie besondere Regelungen auf Ihre Gegebenheiten umschreiben oder zusätzliche Vereinbarungen ergänzen, können Sie den Privatdarlehensvertrag auch als Word Vorlage herunterladen und am PC bearbeiten.

Die Vorlage für Word/Doc eignet sich daher gut, um ein Darlehen von privat vergeben und vertraglich individuell regeln zu können.

Wird ein privater Darlehensvertrag Vordruck Inhaltlich abgeändert, sollte man sich stets an den rechtlichen Rahmenbedingungen des bürgerlichen Gesetzbuches §488 orientieren oder alternativ einen Fachmann zur Überprüfung beauftragen, da der Vertrag bei Unstimmigkeiten oder fehlenden Vereinbarungen rechtlich nichtig sein kann.

Wie sollte ein privater Darlehensvertrag aussehen?

Prinzipiell sollte ein privater Darlehensvertrag stets von fachkundigen Personen aufgestellt oder geprüft werden. Gerade bei hohen Geldsummen ist es wichtig, dass der Vertrag Inhaltlich wasserdicht ist, sollte es im Nachhinein zu ausbleibenden Rückzahlungen und den damit verbundenen Rechtsstreitigkeiten kommen. Wird für das Privatdarlehen ein kostenloser Mustervertrag genutzt, auf welchen keine Rechtssicherheit gewährt wird, ist es ratsam diesen nochmals durch einen Anwalt prüfen zu lassen.

Bei einem privaten Darlehensvertrag gibt es keine vorgeschriebene Form. Dieser kann sowohl in Fließform als auch stichpunktartig aufgesetzt werden. Wichtig ist, dass sämtliche Vereinbarungen unmissverständlich und klar niedergeschrieben werden.

Was sollte ein Darlehensvertrag zwischen Privatleuten enthalten?

Im Folgenden zeigen wir, welche Punkte ein Darlehensvertrag zwischen Privatleuten enthalten sollte.

  • Ausdrückliche Klarstellung, dass es sich um ein Darlehen und keine Schenkung handelt.
  • Namen & Anschriften beider Vertragsparteien.
  • Darlehenssumme: Die exakte Höhe des Privatdarlehens in Zahlen und Worten niedergeschrieben.
  • Darlehenslaufzeit: Hiermit wird im Vertrag festgelegt, bis zu welchem Zeitpunkt das Privatdarlehen vollständig zurückgezahlt werden muss. Die Darlehensdauer kann in den Mustervorlagen frei angepasst werden.
  • Zinsvereinbarung: Festlegung der Zinshöhe und Rückzahlungsweise. Orientieren Sie sich dabei möglichst am aktuellen Bankzins, um eine mögliche Schenkungssteuer zu vermeiden.
  • Verzugszinsen: Regelt den Zinssatz auf verspätete Ratenzahlungen. Befindet sich der private Darlehensnehmer im Zahlungsverzug, sollten Sie diesen zuerst freundlich an die ausstehende Zahlung erinnern. Hier finden Sie bei Bedarf eine kostenlose Zahlungserinnerung Vorlage vor.
  • Rückzahlungsart: Festlegung, ob das Darlehen auf Raten oder im Ganzen auf einen Schlag zurückbezahlt werden soll.
  • Sicherheiten: Auch als Privatperson sollten Sie gerade bei einem höheren Darlehensbetrag entsprechende Sicherheiten vertraglich vereinbaren. Hierzu bietet sich sowohl die Sicherungsübereignung als auch die Sicherungsabtretung an.
  • Ein notarielles Schuldanerkenntnis kann der Privatdarlehensvertrag ebenfalls enthalten und macht besonders bei höheren Darlehenssummen Sinn. Durch dieses vom Notar beurkundete Dokument kann der private Darlehensgeber eine Zwangsvollstreckung ohne gerichtliches Verfahren einleiten, sollte dieser die vereinbarten Sicherheiten nicht erhalten.
  • Kündigung: Bei einem vertraglich nicht festgelegten Rückzahlungszeitpunkt des privaten Darlehens, muss der Vertrag erst gekündigt werden, um die vollständige Summe einfordern zu können. Die Kündigungsfrist beträgt hierbei 3 Monate. Befindet sich der Darlehensnehmer in Zahlungsverzug und gibt zudem auch die festgelegten Sicherheiten nicht frei, kann der Darlehensgeber den Vertrag vorzeitig kündigen.
  • Datum des Vertragsabschlusses.
  • Unterschriften beider Vertragspartner.

Was bei einem Darlehensvertrag von Privat zu beachten ist

Wird ein Darlehen mittels Privatvertrag schriftlich abgeschlossen, sollten stets rechtssichere Muster oder Vorlagen genutzt werden. Passen Sie den Mustervertrag anschließend auf Ihre jeweilige Situation an. Beide Parteien sollten je eine Originalfassung des Vertrages besitzen.

Speziell bei einem Darlehensvertrag von Privat sollte man beachten, sich nur so viel Geld auszuleihen wie tatsächlich benötigt wird, um die Zinskosten möglichst niedrig zu halten. Nutzen sie hierfür beispielsweise einen geeigneten Darlehensrechner von Smartlaw, Smava, Auxmoney oder Financescout24, um die Darlehensberechnung als Privatperson präzise durchzuführen.

Ein privates Darlehen birgt zudem besonders für den Darlehensgeber ein gewisses Risiko. Ziehen Sie daher eventuell auch ein Darlehen von der Bank in Betracht, um den Familienfrieden oder Freundschaften zu wahren.

Benötigt ein Darlehensvertrag für Privatpersonen eine Widerrufsbelehrung?

Wer als Privatperson ein Darlehen vergeben will, muss im Vertrag keine Widerrufsbelehrung aufführen. Laut bürgerlichem Gesetzbuch §§ 491 ff. handelt es sich hierbei nicht um einen Verbraucherkredit oder Leihvertrag.

Bei einer fehlerhaften oder fehlenden Widerrufsbelehrung in geschäftlichen Darlehensverträgen kann es hingegen durchaus vorkommen, dass dann der gesamte Darlehensvertrag nichtig ist.

Wann verjährt ein Darlehensvertrag für Privatpersonen?

Wann ein Darlehensvertrag von Privatpersonen verjährt hängt zunächst davon ab, zu welchem Zeitpunkt der Anspruch auf das Darlehen und somit auch die Verjährungsfrist begonnen hat. Die Frist der Verjährung beginnt in der Regel zum Schluss des Jahres, in dem das Darlehen zur vollständigen Rückzahlung fällig ist.

Außerdem ist darauf zu achten, nach welchem Recht der Darlehensvertrag zwischen den Privatpersonen geschlossen wurde. Ist der Vertrag zur Zeit des alten Rechts geschlossen worden, gilt eine 30-jährige Verjährungsfrist. Laut neuem Recht (§ 197 BGB) liegt die Verjährungsfrist für Darlehen bei 3 Jahren.

Privater Darlehensvertrag ohne Zinsen als Muster

In der Regel muss der private Darlehensnehmer dem Darlehensgeber nicht nur die geliehene Kreditsumme, sondern auch die anfallenden Zinsen zurückzahlen, sofern diese schriftlich festgesetzt wurden.

Es kann jedoch auch ein privater Darlehensvertrag ohne Zinsen aufgesetzt werden, wofür Sie ebenfalls dieses Muster* nutzen können. Wird ein zinsloses Darlehen per Vertrag gewährt, fällt jedoch meist eine Schenkungssteuer an das Finanzamt an. Hierfür muss ein gewisser Steuerfreibetrag sowie die Darlehensdauer von einem Jahr überschritten werden.

Um diese steuerlichen Konsequenzen zu vermeiden, sollten Zinsen für ein privates Darlehen vereinbart und nahe am Marktzins angepasst werden. Die Höhe der Zinsen ist dabei vom Verlustrisiko des Darlehensgebers abhängig.

Vorteile & Nachteile von Privatdarlehen

Einer der größten Vorteile von Privatdarlehen liegt in der unangetasteten Kreditwürdigkeit. Einträge in die Schauf sowie strenge Bonitätsprüfungen wie Sie Banken vor der Darlehensvergabe durchführen würden, bleiben einem hiermit erspart.

Auf der anderen Seite können wiederum die Darlehenszinsen unter Umständen höher ausfallen als bei Bankkrediten und auch der Verbraucherschutz kann bei Darlehen von Privat nicht in Anspruch genommen werden.

Nachfolgend sehen Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile von Privatdarlehensverträgen kurz zusammengefasst.

  • Meist keine Bonitätsprüfungen. Die Chance auf Darlehen ist auch mit schlechter Schufa-Einstufung möglich.
  • Kein Schufa-Eintrag – Kreditwürdigkeit bleibt erhalten.
  • Private Darlehensnehmer müssen weniger häufig Sicherheiten vereinbaren.
  • Darlehensgeber können über die vertraglichen Bedingungen frei bestimmen.

  • Ein Privatkredit kann höhere Zinsen enthalten als bei einem Bankdarlehen.
  • Private Kreditnehmer genießen keinen Verbraucherschutz.

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